Schloss Moritzburg

Geschichte

Inmitten des wildreichen Friedewaldes ließ Herzog Moritz von Sachsen von 1542 bis 1546 auf einer Granitkuppe ein Jagdschloss errichten, welches stets zu den beliebtesten Jagdaufenthalten der sächsischen Kurfürsten und Könige gehörte. Die Schlosskapelle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zählt zu den eindrucksvollen Bauten des Frühbarocks in Sachsen.

Friedrich August I., genannt August der Starke, König von Polen und Kurfürst von Sachsen, ließ das Schloss von 1723 bis 1733 nach Plänen von Oberlandbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann unter Einbeziehung der umliegenden Landschaft zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umbauen.

Heute sind die Museumsräume prachtvoll mit Möbeln, Gemälden und Porzellanen ausgestattet. Durch zahlreiche Geweihe wird die Bedeutung des Schlosses für die Jagd der Wettiner deutlich.

1972/1973 diente das Schloss als Filmkulisse für das deutsch-tschechische Kultmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.


Öffnungszeiten

Sommer: täglich 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr) | Führungen mit Besichtigung des Historischen Porzellanquartiers: 10:30, 12:00, 14:00 und 15:30 Uhr | Audioguides in deutsch, englisch und tschechisch erhältlich

Winter: Weihnachtsaustellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ 16. November 2019 bis 1. März 2020 Dienstag – Sonntag, 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
Montag geschlossen


Dauerausstellungen