Radeln in der Moritzburger Kulturlandschaft

 

„Weinberge-Tour“ / 30km / leicht anspruchsvoll / ausgeschilderte Rundtour

In unmittelbarer Nähe zu Moritzburg befindet sich eines der kleinsten  Weingebiet  Deutschlands, das „Weinanbaugebiet Sachsen“. Die Tour führt Sie durch die Großlage der Radebeuler „Lößnitz“ und kreuzt mehrfach den Weinwanderweg, der Sie mit Schautafeln über den Weinanbau und die Region informiert. Weinlokale und Straußwirtschaften laden zur Rast ein. Die Tour ist im Uhrzeigersinn ausgeschildert.

 Flyer zum Download hier

Diese Tourbeschreibung beginnt und endet in Moritzburg am Bahnhof der Lößnitzgrundbahn. Nach ca. 3km verlassen Sie den Moritzburger Wald und gelangen zur „Waldteichstraße“. Folgen Sie der „Waldteichstraße“ in den Ortsteil Boxdorf. In einiger Entfernung sehen Sie die modernen Fertigungsanlagen der Chipfabrik „Globalfoundries“. Über die „Hauptstraße“ verlassen Sie Boxdorf und fahren 300m hinter dem Ortsausgang rechts in den „Lößnitzweg“. Nach weiteren 200m schwenkt der „Lößnitzweg“ nach rechts talwärts.
Achtung! Wegen des Gefälles und der Querinnen bitte in diesem Bereich vom Rad absteigen!
Am Ende der Gefällestrecke gelangen Sie auf den „Augustusweg“, dem Beginn der historischen Weinregion. Der Weg führt Sie am bereits 1680 errichteten Hotel „Baumwiese vorbei. Überqueren Sie die S179 an der Ampel und folgen Sie, rechtsabbiegend, dem „Augustusweg“ in die Stadt Radebeul. Die bewaldeten Berghänge sind ehemalige Weinberge. Im ausklingenden 19. Jahrhundert hat die Reblaus den Weinanbau hierfast vollständig zum Erliegen gebracht. Am „Eduard-Bilz-Platz“ fahren Sie rechts in die gleichnamige Straße. Nach 200 m biegen Sie links in die „Weinbergstraße“ ein. Hier beginnen die zu Beginn des 20. Jahrhunderts  neu aufgerebte Weinlage, der „Goldene Wagen“. Entlang der „Weinbergstraße“ folgen nun  eine Vielzahl von Weingütern mit alten, sorgfältig restaurierten  Winzerhäusern und Weinausschank. Das „Weingut Hoflößnitz“ bietet die Möglichkeit, sich über Anbau und Erzeugung des  Weines, die Region und die Geschichte vertraut zu machen und ist einer der Höhepunkte auf dieser Tour. Das Ensemble von Weinlage, Natur und historischen Bauten, machen den Charme dieser Landschaft aus (Tipp: Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie einen Spaziergang über die vom sächsischen Hofbaumeister Daniel Pöppelmann entworfene „Spitzhaustreppe“ hinauf zum Aussichtspunkt „Bismarkturm“ und Panorama-Restaurant „Spitzhaus“). 
Über die „Hoflößnitzstraße“ gelangen Sie auf die „Lößnitzgrundstraße“, in die Sie scharf links einbiegen. Folgen Sie der Ausschilderung ca. 0,5km bis „Obere Bergstraße“.  Hier beginnt die Weinlage „Radebeuler Steinrücken“. Ab hier wechseln Weinanbauflächen und Villengrundstücke sich ab. Die Ausschilderung  führt Sie zum „Schloss Wackerbarth“, dem Sächsischen Staatsweingut.  1730 errichtet, beeindruckt es wegen seiner grandios angelegten terrassenartigen Parkanlagen. (Tipp: Planen Sie Zeit für eine Kellerführung incl. Verkostung ein, Tel.: 0351-89550). Folgen Sie nun der Ausschilderung über die „Mittlere Bergstraße“ in die Weinlage „Radebeuler Johannisberg“, bis nach Coswig, zum „Weingut Matyas“, dem westlichsten Punkt unserer Tour. Nach dem Besuch des Weingutes fahren Sie ca. 400m zurück und biegen Sie in den „Talkenbergweg“ links ein. Das Panorama entschädigt für den nun folgenden 1km-Anstieg im „Rietzschkegrund“ zu den Weinberghöhen.  Nach ca. 1km biegen Sie rechts in den „Waldwiesenweg“ ein und fahren bis zur „Zechstein-Aussicht“. Lassen Sie den Blick bis Meißen schweifen, der „Wiege“  Sachsens. Fahren Sie den Weg ein Stück zurück und biegen Sie recht in die „Lößnitzhöhe“ ein. Über den „Auerweg“ und den „Käuzchenweg“ gelangen Sie zum Ortsteil Friedewald. Vorbei am „Wirtshaus Buchholz“ und an den Gleisen der Lößnitzgrundbahn  führt Sie die Tour nach Dippelsdorf. (Tipp: „Rotes Haus“ am Dippelsdorfer Teich, Wirkungsstätte der „Brücke“-Maler). Entlang der Fahrradstraße am Dippelsdorfer Teich und durch die Kleinkuppenlandschaft gelangen Sie über die Moritzburger Ortslage Eisenberg zurück zum Bahnhof Moritzburg.

 

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