12. August bis 03. September 2017: Internationales Bildhauersymposium Moritzburg

Die Tradition der Bildhauersymposien in Europa geht auf den Symposiumsgedanken zurück, den der Bildhauer Karl Prantl (1923- 2010) im Jahre 1959 formulierte, als er im Steinbruch St. Margarethen im österreichischen Burgenland das 1. Symposium europäischer Bildhauer organisierte.

Dieser Idee und Tradition folgt der Verein Internationales Bildhauersymposium Moritzburg e. V.. Seit 2002 werden in dessen Trägerschaft zweijährlich Internationale Bildhauersymposien in Moritzburg veranstaltet. Diese haben sich zu einem regional bedeutenden kulturellen Leitprojekt für den Kulturraum mit internationaler Beteiligung und überregionaler Ausstrahlung entwickelt. In den vergangenen bereits stattgefundenen vier Symposien entstanden 30 Skulpturen, die sich im Eigentum des Vereins befinden und den Grundstein für den Skulpturenweg bilden.

Mit der Veranstaltung der Symposien hat der Verein sich zum Ziel gesetzt, die Bildhauerkunst zu fördern und aktuelle Tendenzen der Kunst für ein breites Publikum erlebbar zu machen. In plastischen Arbeiten mit Stein und Holz, bei Installationen und Land-Art-Projekten sind uns handwerkliche wie konzeptionelle Ansätze gleichermaßen wichtig. Wesentlich sind dabei die Begegnung von Künstlern unterschiedlicher Herkunft, das anregende Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen.

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