Inmitten des wildreichen Friedewaldes ließ Herzog Moritz von Sachsen von 1542 bis 1546 auf einer Granitkuppe ein Jagdschloss errichten, welches stets zu den beliebtesten Jagdaufenthalten der sächsischen Kurfürsten und Könige gehörte. Die Schlosskapelle aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts zählt zu den eindrucksvollen Bauten des Frühbarocks in Sachsen.
Friedrich August I., genannt August der Starke, König von Polen und Kurfürst von Sachsen, ließ das Schloss von 1723 bis 1733 nach Plänen von Oberlandbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann unter Einbeziehung der umliegenden Landschaft zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umbauen.
Heute sind die Museumsräume prachtvoll mit Möbeln, Gemälden und Porzellanen ausgestattet. Durch zahlreiche Geweihe wird die Bedeutung des Schlosses für die Jagden der Wettiner deutlich.
Seit Mai 2009 ist das Historische Porzellanquartier in den ehemals königlichen Gäste- und Garderobenräumen zu besichtigen. Die Ausstellung zeigt Meißner Porzellane mit jagdlichen Motiven. Zu den herausragenden Stücken zählt ein über ein Meter langer und sechzig Zentimeter großer Wisent im Kampf mit einem Wildschwein.
Folgende Daueraustellungen sind im Schlossmuseum zu sehen:
Die Barockausstellung mit kostbaren Ledertapeten, Möbeln, Porzellanen und einer der größten Jagdtrophäen-Sammlungen.
Das Federzimmer mit dem Paradebett Augusts des Starken.
Was Leib und Seele zusammenhält: Ausstellung zur Moritzburger Küchen- und Tafelkultur.
Bitte beachten Sie, dass es im Barockschloss vom 28. Oktober 2012 bis 09. November 2012 wegen der umfangreichen Vorbereitungen zur neuen Winter-Ausstellung "DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL" Einschränkungen für den Besucherverkehr gibt. Barockausstellung und Federzimmer können danach erst wieder ab Frühjahr 2013 besucht werden.
Der Leuchtturm an jedem 1. & 3. Sonntag im Monat zwischen 11:00 und 16:00 Uhr geöffnet.